Am 23. Februar 2017 sind wir und die Klasse 6a zu einem Musik-Workshop in das „FEZ“ gefahren. Wir mussten einen großen Weg schaffen, um dahin zu kommen. Als uns noch ungefähr eine halbe Stunde Zeit bis zum Ziel blieb, sahen wir auf einmal einen großen Spielplatz, der zwei Teile hatte. Wir konnten einfach nicht daran vorbeigehen und sind spielen gegangen. Es war wirklich cool. Außerdem – unsere Kindheit wird bald vorbeisein! Noch zehn Jahre und wir werden schon erwachsen sein, eine Arbeit und eine Familie haben. Wir sollten unsere Kindheit nutzen :-). Also, nachdem wir genug gespielt haben, sind wir weiter gegangen (und der Weg war zum Glück nicht mehr lang.)

Als wir dann mit der 6a im Gebäude waren, sahen wir ein riesiges Spielgerüst, so wie im „Bambooland“, aber wir konnten es leider nicht ausprobieren. Wir sind stattdessen nach unten gegangen und haben da eine Frühstückspause gemacht. Dann wurde die 6a nach oben geschickt und wir wurden in einen Raum begleitet, in dem viele Cajons standen.

Nach fünf Minuten kam ein junger Mann, der Jurek hieß. Wir haben eine Runde gemacht, in der jeder seinen Namen und sein Alter sagte. Sogar Jurek und Frau Schoob! Dann hat Jurek uns alles zu den Cajons erklärt und wir haben ein paar Schlagrhythmen auf diesem Instrument gelernt. Dann haben wir ein Rundenspiel gespielt und das ging so: Jeder sollte nacheinander spielen und wenn man vergisst, was man spielen soll oder falsch spielt, dann ist man raus. Da musste man echt aufpassen!

Dann haben wir noch ein Spiel gespielt, bei dem man einen Platz wechseln und singen sollte. Danach war Mittagspause. In den Raum, in dem wir waren, war ein Fenster, durch das man rausgehen konnte. Fast die Hälfte der Klasse war draußen. Es waren auch Kinder, die auf den Musikinstrumenten spielten und es war eine richtige Klapsmühle! Dann begann unser zweiter Unterricht mit Jurek. Da haben wir gesungen und weiter auf den Cajons gespielt. Als wir zum Schluss gesungen haben, hat Alina uns gefilmt, damit wir uns singen und spielen hören können. Und so endete unsere „Reise nach Brasilien“. Als wir alle draußen waren, haben wir uns auf den  Weg nach Hause gemacht. Auf dem Rückweg haben wir nicht noch einmal dem auf dem Spielplatz angehalten. Auf den Weg nach Hause haben sich alle unterhalten – über alles Mögliche: Schule, Noten, Klassen, Eltern, Haus und Freunde. Wir haben auch für Mathe gelernt (morgen sollten wir einen Mathe-Test schreiben) und auf den Handys gespielt. Als wir endlich bei unserer Station waren („Haselhorst“), sind viele noch zum Döner-Laden gegangen. Musik macht scheinbar sehr hungrig!

Kseniia & Aleyna (6b) (bearbeitet)