In Corona-Zeiten mal etwas Nettes am Rande – und das im Wahrsten Sinne des Wortes… Fast jedes Kind unserer Schule hatte den Nashornkäfer “Karl” vor einigen Tagen am Hauswandrand unseres Eingangs gesehen. Leider hatte sich der kleine Kerl verirrt und fand wohl den Weg in die freie Natur nicht mehr. Mit ein wenig Hilfe bekam das vom Aussterben bedrohte und deshalb streng unter Artenschutz stehende Tier in unserem Schulgarten eine neue Heimat.

Nashornkäfer sind von beeindruckender Schönheit

Die in den meisten Regionen Europas vorkommenden zwei bis vier Zentimeter großen braunen Gemeinen Nashornkäfer sind an ihrem nach hinten gebogenen Horn und dem empor gewölbten Halsschild mit deutlichen Einkerbungen gut zu erkennen. Die Weibchen haben statt des Horns einen kleinen Hornschild. Die Flügeldecken der Käfer sind glänzend-kastanienbraun bis braunschwarz. Die Unterseite und die Beine sind fuchsrot behaart. Die Larven können bis zu zwölf Zentimeter lang werden. Mit dem verdickten Hinterleib sehen sie denen der Maikäfer sehr ähnlich. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal sind neben der Größe die rotumrandeten Atemlöcher. Bei Maikäferengerlingen sind diese gelbumrandet. (Quelle: iva.de)

Fotos: Stefan Oleynik