Am 20. Mai 2019 sind wir mit Frau Schoob und Herrn Brune in das Kanulager nach Zechlinerhütte gefahren. Wir waren ungefähr zwei Stunden unterwegs. Als wir ankamen, hat Herr Conrad für uns eine Einweisung gemacht und erzählt, was wir auf dem Gelände und in den Bungalows beachten müssen. Danach gab es die Bungalowaufteilung. Später sind wir zum Mittagessen gegangen. Es gab Pommes mit Schnitzel, das war lecker. Nach dem Mittagessen konnten wir uns einrichten und Sachen auspacken. Wir sind anschließend zu den Booten gegangen und dort wurde uns alles erklärt. Dann durften wir endlich auf das Wasser. Jeder hatte einen Partner, mit dem er klar kommen musste. Der hintere musste paddeln und gleichzeitig steuern und der vordere musste nur paddeln. So sind wir über zwei Seen und durch einen Kanal gefahren. Es war sehr anstrengend. Aber danach gab es zum Glück gleich das Abendbrot. Als wir in die Bungalows gingen, hat es angefangen sehr stark zu regnen. Von 19°° bis 20°° Uhr durften wir unser Handy benutzen. Sie wurden um 20°° wieder eingesammelt. Ab 21°° Uhr musste man in seinem Bungalow sein. Der Tag war echt schön, denn das Paddeln hat wirklich Spaß gemacht.
Am 21. Mai wurden wir aufgeweckt, indem Herr Brune mit lauter Musik ins Zimmer kam. Dann gingen wir frühstücken. Danach sollten wir uns am Lagerfeuerplatz treffen um den heutigen Tagesablauf zu besprechen. Anschließend mussten wir die Kajaks putzen, bevor wir losfahren durften. Wir paddelten zuerst bei schönstem Ausflugswetter vom Tietzowsee in den Jagowkanal, dann vom Schlabornsee durch den nächsten Kanal in den Dollgowsee. Mitten auf diesem See machten wir ein Experiment: Für genau eine Minute sollten wir muxmäuschen still sein und den Naturgeräuschen lauschen. Im Anschluss sollten wir erzählen, was wir alles gehört haben. Dort gab es angeblich Seeschlangen. Der letzte Kanal war etwas Besonderes, denn dort durften nur Boote ohne Motor fahren und es sah ein bisschen aus wie im Dschungel. Wir haben einen Graureiher gesehen, ganz viele Enten, Libellen und Seerosen. Es war dort sehr ruhig und die Natur war sehr schön. Wir machten am „Endsee“ namens Kagarsee eine Pause auf einem Steg. In der Mitte des Sees waren ganz viele Vögel auf einer Plattform zu sehen. Viele von uns sind dahin gepaddelt, um die Vögel von Nahem zu sehen. Dann fuhren wir wieder zurück. Die Rückfahrt war ein bisschen stressig, denn viele hatten schon müde Arme. Wir sind insgesamt stolze 12 km gepaddelt. Als wir zurück waren, gingen alle in ihr Haus um sich auszuruhen. Danach war es Zeit zum Abendessen: Es gab Nudeln mit Tomatensoße. Das war wieder sehr lecker. Am Abend hatten wir Freizeit. Manche haben auf dem Spielplatz gespielt und andere waren mit den Füßen im Wasser am Badestrand.
Am Mittwoch fuhren wir erst gegen 14 Uhr mit unseren Kajaks los. Ein Mitschüler hatte durch einen Insektenstich ein ganz dickes Ohr bekommen und musste mit Herrn Brune zum Arzt nach Rheinsberg. Über den Tietzowsee paddelten wir dann am Nachmittag in den Hüttenkanal bis zur Marina Wolfsbruch. Das ist ein Hafendorf, in dem ganz viele Boote liegen und auch Ferienwohnungen sind. Wir fuhren dann noch ein bisschen weiter und kamen in Kleinzerlang an eine Schleuse. Da ein großes Boot dort keinen Platz mehr hatte und wieder herausfuhr, war Platz für uns. Also fuhren wir in die Schleuse ein. Als vier unserer Kajaks in der Schleuse waren, schlossen plötzlich die Tore. Die zweite Gruppe, die es nicht mehr in die Schleuse schaffte, musste eine gefühlte Ewigkeit warten bis sie dann endlich auch durch die Schleuse kamen. Jedenfalls wissen wir jetzt, was man beachten muss, wenn man durch eine Schleuse fährt. Das konnten wir dann auf dem Rückweg gleich noch einmal üben. Vorbei an Marina Wolfsbruch paddelten wir wieder zurück zur Ferieninsel Tietzowsee. Als wir angekommen waren, legten wir unsere Kajaks am Badestrand auf die Wiese, machten sie sauber und gingen zum Abendbrot essen. Es gab Gegrilltes, genau das Richtige, um unsere Energiedepots wieder aufzufüllen. Insgesamt sind wir an diesem Tag bei Wind und wolkenverhangenem Himmel ungefähr 8 Kilometer gepaddelt.
Unser Ziel am Donnerstag war die Fischerhütte am Schwarzen See. Nach dem Frühstück erzählten uns Frau Schoob und Herr Brune, wo wir heute hin wollen, was wir alles mitnehmen sollten und vor allem wie wir uns anziehen sollten. Von unserer Ferieninsel bis nach Flecken Zechlin paddelten wir ungefähr 8 Kilometer. Als wir unsere Kajaks ins Wasser gelassen hatten, fuhren wir ein kleines Stückchen durch den Tietzowsee, bevor wir über den Zootzenkanal in den Zootzensee gelangten. Der See ist sehr lang gestreckt und kostete uns ganz schön viel Kraft. Am Ende des Sees sammelten wir unsere 13 Kajaks für eine Pause und Herr Brune gab eine Runde Süßigkeiten aus. Wir paddelten dann durch den Repenter Kanal. Der Kanal verbindet den Zootzensee mit dem Großen Zechliner See. Dort legten wir an einem Steg an und machten eine längere Pause. Unsere Lehrer versorgten uns mit Getränken und Obst und wir aßen unsere Brötchen, die wir uns beim Frühstück gemacht hatten. Den Müll sammelten wir in einer Plastiktüte. Dann war es gar nicht mehr so weit bis zur Fischerhütte. Wir durchquerten den Großen Zechliner See und gelangten durch einen kurzen Kanal in den Schwarzen See. Am Ende des Sees lag unser Ziel. Wir befestigten unsere Kajaks am Steg und gönnten uns an der Fischerhütte unsere verdiente Mittagspause. Es gab dort geräucherten Fisch und Eis. Mit dem Wetter hatten wir auch Glück. Die Sonne schien und der See lud uns zu einem erfrischenden Bad ein. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg. Als wir angekommen waren, zogen wir unsere Kajaks aus dem Wasser und machten sie ein letztes Mal gründlich sauber. Die Paddel und die Rettungswesten gaben wir wieder ab. Wir hatten noch ein paar Minuten Zeit bis zum Abendbrot. Danach gab es für uns noch ein schönes Lagerfeuer und wer mochte, machte sich mit einem langen Stock ein Knüppelbrot über den Flammen. Einige Kinder waren auch beim Diskoabend, der für alle Klassen der Ferieninsel veranstaltet wurde. Erschöpft und müde vielen wir später in unsere Betten.
Am Freitag wurden wir schon kurz vor 7 Uhr geweckt. Vor und nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zu Ende und machten die Bungalows sauber. Gegen 9 Uhr war unser Bus da. Auf ging es nach Hause. Nach zirka zwei Stunden kamen wir wieder an unserer Schule an, wo unsere Eltern schon auf uns warteten. Wir verabschiedeten uns von unseren Lehrern. So ging eine anstrengende, aber auch sehr schöne Woche am Tietzowsee zu Ende.

Die Tagesreporter Alina, Polina, Nathan, Shirin und Sophie unter der Mithilfe
von Herrn Brune & Frau Schoob